Vom Roten Teppich bis zur Filmkritik – Bärenstark auf der Berlinale

Feb 26, 2020

Seit dem 20. Februar tummeln sich in der Stadt wieder die ganz Großen des internationalen Films. Der Grund: es ist wieder Berlinale! Für euch berichtet das Team Bärenstark vom Geschehen der Filmfestspiele.

Bärenstark ist Teil der Jugendredaktion Digga von ALEX Berlin und ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, sich als Reporter auszuprobieren und von der Berlinale zu berichten.

Kamil und Florence (l.n.r.) von Bärenstark bei der Arbeit auf der Berlinale!

In diesem Jahr hatten die Jugendlichen die Chance in die verschiedensten Bereiche der Berlinale einzutauchen. Um das Festival in seiner Gänze einzufangen, begann die Reise von Bärenstark am Roten Teppich. Weiter ging es zu Interviews mit Schauspielerinnen und Schauspielern bis hin zum Verfassen eigener Filmkritiken.

Im Folgenden bieten wir euch einen Überblick über die Arbeit des Team Bärenstark.

Stars, Glamour und Sternchen am Roten Teppich

Auch in diesem Jahr waren die Reporterinnen und Reporter wieder auf der Suche nach Glanz, Glamour, Stars und Sternchen am Roten Teppich der Berlinale. Wen sie dort alles getroffen und Interviewt haben, könnt ihr hier sehen:

Das Team Bärenstark am Roten Teppich der Berlinale 2020

Themenschwerpunk Sektion Generation

Was macht ein Reporter eigentlich auf einem Filmfest? Richtig, Filme schauen. Also hatte Bärenstark die Möglichkeit ,die Filme „Cokoon“, „H is for Happiness“ und „Yalda – A Night for Forgiveness“ aus der Sektion „Generation“ zu sehen und anschließend mit dem Cast zu sprechen.

Der deutsche Coming-of-Age Film „Cocoon“ von Leonie Krippendorff thematisiert die Schwierigkeiten des Aufwachsens in Berlin und das Entdecken von Sexualität aus der Sicht einer Jugendlichen. Im Interview mit Bärenstark waren die Hauptdarstellerinnen Jella Haase (Fack ju Göhte) und Anna Lena Klenke.

Außerdem hatte die Bärenstark Crew die Chance die australische Komödie „H is for Happiness“ zu schauen, in der ein 12-jähriges Mädchen sich zur Aufgabe gestellt hat, ihre zerstrittene Familie wieder zusammenzuführen.

Die Nachwuchsreporter Yannik und Kamil durften sich dann zu guter letzt noch das Drama „Yalda – A Night for Forgiveness“ anschauen. Auge um Auge oder Vergebung ist die Frage, mit dem sich der Film beschäftigt.

Bärenstark im Interview mit den Casts der Filme „Cocoon“, „H is for Happiness“ und „Yalda – A Night for Forgiveness“.

Vom Zuschauer zum Kritiker – „Pompei“ eine Bärenstark(e) Filmkritik

Auch als Filmkritikerinnen und Filmkriter waren die Mädels und Jungs von Bärenstark in diesem Jahr unterwegs und schrieben Artikel über die Filme „Perro“, „Mignonnes“, „Pompei“ und „Las Ninas.

„Pompei“ gilt in diesem Jahr als einer der großen Jugendfilme der „Generation 14plus“. Bela hat ihn schon gesehen und verrät uns, ob es sich lohnt, ins Kino zu gehen.

In einer sonderbaren menschenleeren Freiheit

„Pompei“, ist der Name, des Regiedebüts der Regisseurin Anna Falguères. Das karge und wüstenartige Gebiet in dem der Film spielt, erinnert dabei stark an die verschüttete Stadt Pompeji. Im Film lassen die Regisseure die Grenzen zwischen Drama und Coming-of-Age verschmelzen.

In Deutschland wird der Film erstmalig auf der Berlinale im Rahmen der Sektion Generation gezeigt.  Premiere feierte der Film bereits 2019 beim „Toronto Film Festival“. Der anderthalbstündige Spielfilm wird beim Wettbewerb Generation 14plus teilnehmen.

Foto: Florian Berutti.
Foto: Florian Berutti.

Wenn die Zeit gekommen ist, fängt man an zu rauchen. Wie verlorene Cowboys lebt die Gruppe aus Jugendlichen in der menschenleeren Freiheit.Toxou (Vincent Rottiers), der älteste aus der Gruppe, übernimmt die Verantwortung als Anführer. Währenddessen ist Victor (Aliocha Schneider) ein Vorbild für seinen kleinen Bruder Jimmy (Auguste Wilhelm), der auf seinen 13. Geburtstag wartet. Als die beiden älteren einem Mann sein Geld klauen, sieht Victor zum erstmal das Mädchen Billie (Garance Marillier). Schnell verlieben sich die beiden und fangen an sich häufiger zu treffen. In beiden wird der Wunsch nach dem Ausbruch aus der bizarren Freiheit freigesetzt.Als Toxou merkt, dass Victor sich eigenartig verhält wird in ihm Unmut geweckt. Als der Vater der beiden Brüder abgehauen ist, hat sich Toxou um sie gekümmert und war für sie da. Daran erinnert er die beiden, in der Hoffnung, dass er Victor umstimmen kann, nicht zu fliehen.

Eins der im Film gewählten Stilmittel ist, dass den gesamten Film über sehr wenig geredet wird. Dadurch rücken Kulisse, Musik, Emotionen und Mimik in den Vordergrund. Trotz der Stille, wurden die Emotionen der einzelnen Personen im Film stets eindeutig dargestellt. Die dauerhaft angespannte Situation kommt authentisch rüber, zusätzlich unterstützt die Ruhe die Atmosphäre des Films sehr gut. Die Musik hat die jeweilige Stimmung gut verkörpert.

„Pompei“ ist kein klassischer Spielfilm mit einer langaufgebauten Handlung und vielen Dialogen, aber genau das macht diesen Film so besonders. Die Handlung ist nicht sehr ausgeprägt, dennoch ist die Handlung nicht zu kurz und für den Zuschauer zu genießen. Die Kulisse passt perfekt zum Film, daher empfehle ich den Film allen Filmfans.

Die weiteren Filmkritiken findet ihr auf dem Digga Blog.

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