Das F-Wort

Wie divers ist die Berliner Pop-Kultur-Szene und wie sichtbar ist diese Diversität? Wie weit ist die Befreiung der weiblichen und somit auch der männlichen Sexualität in ihrer medialen und kulturellen Repräsentation? Was ist der Status-Quo der Repräsentation von weiblichen Perspektiven in führenden Medien und wie wird diese von den Konsumierenden rezipiert?

Die feministische Diskussionsreihe das F-Wort bei ALEX Berlin möchte sich unter anderem diesen Fragen annähern und damit Raum für einen feministischen Diskurs im deutschen TV schaffen, der sich nicht in irrationalen Diskurskriegen verliert, sobald man das Wort „Feminismus“ in den Mund nimmt.

Vielmehr soll herausgefunden was Feminismus bedeutet und warum der Diskurs noch immer notwendig ist: Für die einen geht es um gleichberechtigte Chancen auf dem Jobmarkt und gleiche Löhne. Egal in welchen Berufszweigen und unabhängig von Geschlecht, Herkunft und sexueller Orientierung. Für andere geht es um Gleichberechtigung in der Familienplanung. Für wieder andere geht es um das Hinterfragen von Schönheitsidealen, denn auch mit der Freiheit seinen Körper ohne Bodyshaming zu lieben und ihn zeigen zu dürfen und ohne die Angst vor Sexualisierung oder Objektifizierung.

Und es geht um das Hinterfragen jedweder Rollenbilder, durch die der Mensch unabhängig vom biologischen und sozialen Geschlecht in der persönlichen Entwicklung eingeschränkt wird.

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