Das F-Wort: The Future is Female?

Aug 21, 2018
Das F-Wort

Wie divers ist die (Berliner) Pop-Kultur-Landschaft und wie sichtbar ist diese Diversität? Wir laden Euch herzlich zu der Diskussion „Das F-Wort“ in die ALEX-Halle ein.

Inwieweit hat sich die Männerdominanz der Kreativwirtschaft heute gewandelt und wie lässt sich gewährleisten, dass die Positionen der verschiedenen Wirtschaftszweige gleichberechtigt besetzt, gebucht und bezahlt sind? Brauchen wir für eine gleichberechtigte Arbeits-, Verantwortungs-, Einfluss- und Geldverteilung eine Quote? Und wie kann umgesetzt werden, dass für mehr Sichtbarkeit der Diversität von Künstler*innen gesorgt wird, sowie für die Frei- und Schutzräume marginalisierter Gruppen?

Zum Thema „The Future is Female? – Zum Status Quo der Frauen* in der Berliner Musik- und (Pop)-Kultur-Landschaft“, diskutieren Katja Lucker (Geschäftsführerin Musicboard Berlin), Anna Groß (Geschäftsführerin Label SPRINGSTOFF) und Sylvia Hinz (Klassische Flötistin und Gründerin von ArtEquality) mit Moderatorin Paula Georgi (ALEX Berlin).

Wann: Donnerstag, 23. August 2018 Uhrzeit: Einlass von 18:00 – 18:45 Uhr, Live-Produktion 19:00 bis 20:00 Uhr Ort: ALEX Berlin, Rudolfstraße 1-8, 10245 Berlin (Eingang Ecke Ehrenbergstraße) Möchtest Du bei der Sendung in unserem Studio dabei sein? Dann sichere Dir jetzt dein Ticket bei Eventbrite: www.eventbrite.de/e/das-f-wort-the-future-is-female-zum-status-quo-der-frauen-tickets-49289998713

Das F-Wort in Kürze

Feminismus ist als Flaggschiff neuer Diskursbegriffe im heutigen Mainstream angekommen. Der Diskurs selbst allerdings scheint vermehrt negativ belastet. Sowohl Menschen, die sich der Gleichberechtigung verschrieben haben, als auch diejenigen, die noch immer glauben, wir lebten doch schon längst in einer aufgeklärten und gleichberechtigten Gesellschaft, begegnen diesem Begriff konfrontativ oder ignorant. Wer das Wort „Feminismus“ in den Mund nimmt, begibt sich in einen Diskurskrieg.

Das macht den Diskurs wichtiger als je zuvor, um einen Kontext zu schaffen, in dem Medienkonsument*innen verstehen, was mit dem Begriff Feminismus – oder nennen wir es einfach Gleichstellung – zusammenhängt. Für die einen geht es um gleichberechtigte Chancen auf dem Jobmarkt und gleiche Löhne. Egal in welchen Berufszweigen und unabhängig von Geschlecht, Herkunft und sexueller Orientierung. Für andere geht es um Gleichberechtigung in der Familienplanung.

Für wieder andere geht es um das Hinterfragen von Schönheitsidealen, denn auch mit der Freiheit seinen Körper ohne Bodyshaming zu lieben und ihn zeigen zu dürfen und ohne die Angst vor Sexualisierung oder Objektifizierung. Und es geht um das Hinterfragen jedweder Rollenbilder, durch die der Mensch unabhängig vom biologischen und sozialen Geschlecht in der persönlichen Entwicklung eingeschränkt wird.

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