Fridays for Future in Berlin – Welche Zukunft wollen die Schüler vermeiden?

Apr 5, 2019

Marie, Kamil und Tobias von der elektronischen Schülerzeitung DIGGA waren bei der Demonstration vor Ort und berichten in diesem Blogbeitrag.

Fridays for Future ist eine von der Schwedin Greta Thunberg gegründete Bewegung, die sich für den Klimaschutz einsetzt. Jeden Freitag bestreiken Schüler mit dem Motto Fridays for Future weltweit den Schulunterricht und treffen sich vor einem örtlichen Gebäude der Regierung, um sich für den Klimaschutz einzusetzen. Aber wogegen streiken die Schüler der Fridays for Future eigentlich?

Was ist eigentlich der Klimawandel?
Der Klimawandel ist eine der größten Bedrohungen, der sich die Menschheit stellen muss, denn er könnte die Vernichtung unseres Planeten und damit auch unser Ende bedeuten. Der Klimawandel bezeichnet die Abkühlung oder die Erwärmung des Planeten. Treibhausgase, wie zum Beispiel Wasserstoff, Kohlendioxid oder Methan sorgen für den sogenannten Treibhauseffekt, der das Klima der Erde erwärmt. Ohne ihn wäre das Leben auf der Erde unmöglich, jedoch hat die Menschheit seit der Industriellen Revolution extrem große Mengen von jenen Gasen in die Atmosphäre freigesetzt. Und es werden immer mehr. Wenn sich daran nichts ändert, wird das katastrophale Konsequenzen haben. Viele davon können wir heute schon sehen!

Was sind die konkreten Folgen des Klimawandels?

Gletscher schmelzen in alarmierender Geschwindigkeit. Der Meeresspiegel steigt – große Staaten wie Shanghai, Osaka und Miami könnten sich in weniger als 100 Jahre potenziell aufgrund Überschwemmungen unterwasser befinden. Orte werden von großer Trockenheit und starker Hitze befallen. Das verursacht Schwierigkeiten in der Landwirtschaft – Hunger und ökonomische Probleme entstehen. Durchgehende Brände könnten entstehen – Trockene Plätze wie Australien und Kalifornien werden am Meisten betroffen. Flüsse und Seen trocknen aus – Durststrecken für Menschen in bestimmten Regionen.

Weitere indirekte Konsequenzen:

Die oben genannten Punkte sorgen dafür, dass viele Gebiete der Natur völlig zerstört werden. Dadurch verlieren viele Tiere und Menschen ihre Heimat und sind zur Umsiedlung gezwungen. Weltweit könnte Übervölkerung an “klimasicheren” Orten zu einer Bedrohung werden, die wirtschaftliche Probleme auslösen könnte, welche die Grenzen zwischen Arm und Reich noch stärker definieren würden. Diese Aufzählung könnte sich noch weiter in die Länge ziehen, doch die Botschaft wird klar: Unsere Zukunft wird nicht schön aussehen, wenn wir den Klimawandel nicht reduzieren.

Den ganzen Text von Marie, Kamil und Tobias könnt Ihr  bei unserem Jugendmagazin DIGGA  lesen.

 

 

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