UNIWUT - Y.A.S.N.Y.
![]() |
Sendezeit: Jeden Mittwoch, 15:45 Uhr; jeden Mittwoch, 01:00 Uhr; jeden Sonntag, 11:00 Uhr |
Im Oktober 2003 und während des Wintersemesters 2003/04 fanden bundesweit Studentenproteste statt. Im Verlauf dieser Protestwelle wurde der Offene Kanal Berlin (heute ALEX Offener Kanal Berlin), von Studenten der Technischen-, Freien-, und Humboldt-Universität Berlin besetzt. Alle Sendungen wurden gestoppt und neben den studentischen Forderungen, die verlesen wurden, wurden die tragischen Entwicklungen im Senat, der katastrophale Umgang mit Geld durch den Finanzminister T. Sarazin und die Hintergründe des Berliner Bankenskandals offengelegt.
Das so entstandene UNIWUT-Y.A.S.N.Y. (UNIWUT-You.Aint.See.Nothing.Yet) hatte als Aufgabe die Koordination und Informationsweiterleitung von Protestaktionen, Besetzungen (zum Beispiel Willi-Brandt-Haus) und Demonstrationen ins Fernsehen zu bringen. Von Anfang an war und ist die Organisation egalitär. Entscheidungen werden nur getroffen und diesbezügliche Handlungen durchgeführt, wenn alle involvierten und produzierenden einer Meinung sind. Durch einen stätigen personellen sowie informellen Austausch wurden Strategien zur Verhinderung von „Diktaturen“ sowie Richtlinien zur Vermeidung interner, inhaltlicher Zensur entwickelt.
Im Laufe der Zeit entstanden thematische Schwerpunkte. Neben der kritischen Auseinandersetzung mit umweltpolitischen Themen (zum Beispiel die Problematik der sog. Grünen Gentechnik), sozialpolitische und studentische Themen (die Studentenstreiks), aber auch internationale Themen (zum Beispiel New York am 11.09.2001) sowie innenpolitische Themen (z.B. die Sicherheitspolitik des Innenministers W.Schäuble) hat sich UNIWUT auf die kritische Auseinandersetzung mit der Fernseh-, Zeitungs- und Rundfunklandschaft spezialisiert. Es ist für UNIWUT nicht hinnehmbar, dass 85% der deutschen Zeitungsauflagen von der US-Amerikanischen Nachrichtenagentur AP mit Informationen beliefert werden. Dieser teilweise sehr einseitigen Perspektive will UNIWUT Hintergrundinformationen, Recherchen, Analysen und Diskussionen entgegensetzen. Eine zentrale Rolle spielen dabei das Format und die Werbung in öffentlichen und privaten Fernsehanstalten. UNIWUT führt Recherchen zum großen Teil mit Hilfe des Internets durch. Nicht nur das Fernsehen muss ins Internet, sondern auch das Internet ins Fernsehen.
UNIWUT-Forderungen:
- Abschaffung aller Studiengebühren Bundesweit
- Grundliegende struckturelle Veränderungen des Bachelor und Master- Studiums
- Abschaffung der Anwesenheitslisten und und Studienzeitbeschränkungen
Wenn Sie weitere Fragen zur Sendung haben oder die genannten Themenbereiche durch ihr Wissen und Mitarbeit bereichern wollen, aber auch kritische Anmerkungen zur Sendung haben, dann schreiben sie eine e-mail an: uniwut1@web.de
Weitere Informationen:
www.uniwut.de.vu
www.myspace.com/uniwut1
Text- und Sendeverantwortung: Frank Henseler
zum Seitenanfang |




