S T R E N D
IRONMAN war gestern, die neue Herausforderung heißt StrEnd! Noch nie gehört? Dann lassen sie sich überraschen, was sich hinter diesem Begriff verbirgt.
Der StrEnd-Fitness-Wettkampf besteht aus sechs Disziplinen. Bei fünf Übungen kommt die Muskelkraft zum Einsatz, in der sechsten Übung wird das Durchhaltevermögen getestet. Die Kraftübungen bestehen aus Flachbankdrücken, Klimmzüge (breiter Griff), Schulter-/Nackendrücken, Klimmzüge (enger Griff) und Beugestütze (Dips). Es müssen innerhalb von 15 Minuten (3 Min. pro Übung) so viele Wiederholungen, wie möglich geschafft werden. Sofort im Anschluss an den ersten Teil des Wettkampfes beginnt die Aufgabe des Durchhaltevermögens. Ein 3-Meilen-Lauf (4,8 km) ist in einem Rundkurs zu bewerkstelligen.
Haben wir auch ihr Interesse geweckt? Dann lassen sie demnächst auch ihre Muskeln spielen. Aber nicht vergessen: Sie müssen auch laufen, laufen, laufen...
P.S.: Bei unseren Radio-Reportern Daniel und Marcel ist auch das StrEnd-Fieber ausgebrochen. Bei ihrem wöchentlichen Duell stießen die beiden aber deutlich an ihre Grenzen. Hören sie selbst mal rein:
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StrEnd wurde 1992 von dem Erfinder des Ironman, Edward Bugarin, ins Leben gerufen. Es soll Kraft (Strength) und Durchhaltevermögen (Endurance) vereinigen. Der beste StrEnd-Sportler müsste somit eine Mischung aus Gewichtheber und Läufer darstellen, denn obere Muskelkraft (Gewichtheber) und kardiovaskuläres Durchhaltevermögen (Läufer) sind die beiden entscheidenden Faktoren. Fünfmal Kraft und einmal Ausdauer! |
Der StrEnd-Fitness-Wettkampf besteht aus sechs Disziplinen. Bei fünf Übungen kommt die Muskelkraft zum Einsatz, in der sechsten Übung wird das Durchhaltevermögen getestet. Die Kraftübungen bestehen aus Flachbankdrücken, Klimmzüge (breiter Griff), Schulter-/Nackendrücken, Klimmzüge (enger Griff) und Beugestütze (Dips). Es müssen innerhalb von 15 Minuten (3 Min. pro Übung) so viele Wiederholungen, wie möglich geschafft werden. Sofort im Anschluss an den ersten Teil des Wettkampfes beginnt die Aufgabe des Durchhaltevermögens. Ein 3-Meilen-Lauf (4,8 km) ist in einem Rundkurs zu bewerkstelligen.
| Je höher der Faktor, desto besser die Platzierung! Das Ergebnis rechnet sich aus der Addition der Anzahl der Wiederholungen und der Division des Gesamtergebnisses durch die gelaufene Zeit. Je höher der Faktor, desto besser die Platzierung. Strenge Regeln und Klassen minimieren jeden Vorteil, der sich aus Größe und Gewicht des Wettkämpfers ergibt. Alle Teilnehmer haben die gleichen Bedingungen! |
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Haben wir auch ihr Interesse geweckt? Dann lassen sie demnächst auch ihre Muskeln spielen. Aber nicht vergessen: Sie müssen auch laufen, laufen, laufen...
P.S.: Bei unseren Radio-Reportern Daniel und Marcel ist auch das StrEnd-Fieber ausgebrochen. Bei ihrem wöchentlichen Duell stießen die beiden aber deutlich an ihre Grenzen. Hören sie selbst mal rein:
J U G G E R
Es ist Sonntagnachmittag, die Sonne scheint, es ist 25°C warm. Das perfekte Wetter für mich, um in den Park joggen zu gehen. Genauer gesagt, in den Volkspark Friedrichshain. Ich ziehe mein Sportoutfit an, schnüre meine Joggingschuhe und auf geht’s!
Nach zwei großen Runden im Park mach ich eine Pause, der Puls rast. Ich gehe ein paar Meter. Dann höre ich plötzlich Schreie von der großen Wiese am anderen Ende des Parks. Ich bin neugierig. Mit langsamen Schritten nähere ich mich der Wiese. Verkleidete Krieger schlagen mit Waffen aus dem Mittelalter um sich.
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe eine neue Sportart kennen gelernt. Abends fiel ich aber auch todmüde ins Bett.
Nach zwei großen Runden im Park mach ich eine Pause, der Puls rast. Ich gehe ein paar Meter. Dann höre ich plötzlich Schreie von der großen Wiese am anderen Ende des Parks. Ich bin neugierig. Mit langsamen Schritten nähere ich mich der Wiese. Verkleidete Krieger schlagen mit Waffen aus dem Mittelalter um sich.
![]() Quelle: http://www.flickr.com/photos/ 30613452@N00/2861525617/in/pool-jugger |
Was ist das? Immer wieder fällt mir ein Schlachtruf auf: 3, 2, 1 Jugger. Ich habe Angst. Ich kann die Menschen nicht einordnen, möchte aber wissen, was dort gespielt wird. Ich mache es mir auf der Wiese gemütlich, lege mich hin und beobachte das Spektakel. Das Joggen habe ich völlig vergessen. Auf einmal steht einer der Spieler neben mir, er macht offensichtlich eine Pause. Ich spreche ihn an. „Die Sportart heißt JUGGER, sie fand ihren Ursprung in dem Film „Jugger – Kampf der Besten“. Es treten zwei Mannschaften mit je fünf Spielern gegeneinander an“, erzählt der Spieler. |
| Vom Joggen zum Juggern Ein anderer Spieler, der sich mittlerweile zu uns gesellt hat erzählt weiter: „Das Spiel beginnt immer mit unserem Schlachtruf. Jede Mannschaft muss den Jugg (Spielball) erobern und in das Mal der gegnerischen Mannschaft tragen. Vier der fünf Spieler sind mit Pompfen bewaffnet. Das sind Kunststoffwaffen, die zur Verteidigung eingesetzt werden.“ Kurze Zeit und eine kleine Einführung später stehe ich dann selber auf dem Feld. Nichts ist mehr mit joggen, jetzt heißt es für mich juggern. |
![]() Quelle: http://www.flickr.com/photos/30613452@N00/2879446683/in/pool-jugger |
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe eine neue Sportart kennen gelernt. Abends fiel ich aber auch todmüde ins Bett.
K A N U P O L O
Ein Mannschaftssport in dem zwei Teams mit je fünf Spielern gegeneinander antreten. Ein rechteckiges Spielfeld, in dem man versuchen muss, den Ball öfter in das gegnerische Tor zu befördern als der Gegner. Die Spieldauer beträgt 2x 10 Minuten mit einer Halbzeitpause von drei Minuten. Sieger ist das Team, das mehr Tore erzielen konnte.
Hört sich alles erstmal nach einer ganz gewöhnlichen Sportart an.
Doch was ist das Besondere an dieser Sportart?
KANUPOLO heißt die außergewöhnliche Sportart
Es ist eine Mischung aus Wasserball, Kanurennsport und Rugby. „Wenn wir spielen, bleiben oft Menschen auf der Brücke stehen und wundern sich“, sagt der Kapitän des Berliner Kanupolo Clubs KCNW Berlin Holger Diedrich stolz. Der Kaja-Club Nord-West Berlin will dieses Jahr endlich Deutscher Meister werden.
Viermal Vize und ein Mal Dritter
Hört sich alles erstmal nach einer ganz gewöhnlichen Sportart an.
Doch was ist das Besondere an dieser Sportart?
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Das rechteckige Spielfeld befindet sich auf stillen Gewässern, die Spieler sitzen in kleinen und wendigen Einerkajaks und tragen zum Schutz Schwimmwesten und einen Helm mit Schutzgitter. Der Ball darf mit der Hand oder mit dem Paddel gespielt werden und in die 1x 1,5 Meter großen basketballähnlichen Hängetore geworfen werden. |
KANUPOLO heißt die außergewöhnliche Sportart
Es ist eine Mischung aus Wasserball, Kanurennsport und Rugby. „Wenn wir spielen, bleiben oft Menschen auf der Brücke stehen und wundern sich“, sagt der Kapitän des Berliner Kanupolo Clubs KCNW Berlin Holger Diedrich stolz. Der Kaja-Club Nord-West Berlin will dieses Jahr endlich Deutscher Meister werden.
Viermal Vize und ein Mal Dritter
| Sie sind diese Saison noch ungeschlagen, belegen aber zurzeit „nur“ den zweiten Tabellenplatz in der Kanupolo-Bundesliga. Die Berliner gehören schon seit Jahren zu den besten Mannschaften in Deutschland, doch für den Titel hat es bis jetzt noch nicht gereicht. Die Erfolge in den letzten sechs Jahren können sich trotzdem sehen lassen. Viermal Vizemeister und einmal Dritter. Doch dieses Jahr soll endlich der große Wurf gelandet werden. | ![]() |
D I S C – G O L F
Die Frisbee-Scheibe – in den 60er und 70er Jahren ein sehr häufig genutztes Spielgerät. Egal ob im Schwimmbad oder im Park, überall sah man die Scheibe fliegen.
Auch Golfen ist mit der Frisbee-Scheibe möglich!
Schneller Lernerfolg bringt großen Spaß
Wer jetzt auch Lust bekommen hat diese faszinierende Sportart auszuprobieren, der kann sich unter www.discgolf.de informieren.
Auch Golfen ist mit der Frisbee-Scheibe möglich!
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Ja, es stimmt wirklich! DISC-GOLF heißt die außergewöhnliche Variante. Der Grundstein dieser Sportart wurde 1978 in den USA gelegt. Es ist ein Spiel, bei dem – analog zum klassischen Golf – versucht wird, auf einer Spielbahn von einem festgelegten Abwurfpunkt mit möglichst wenigen Würfen die Frisbee-Scheibe (Disc) in ein bestimmtes Ziel (Korb) zu werfen. „Disc-Golf verbindet einen schönen Spaziergang im Park oder in der Natur mit einem spannenden Wettkampf“, beschreibt Stephen Defty das Spektakel. Defty ist Mitveranstalter der diesjährigen Berlin Open. |
Schneller Lernerfolg bringt großen Spaß
| Wie beim Golf gibt es spezielle Wurfvorgaben. Ob man eine Bahn mit zwei, drei oder vier Würfen schafft ist egal. Hauptsache man benötigt weniger Würfe als seine Gegner. Für jeden Wurf kann eine andere Frisbee verwendet werden. Wer also nach Beendigung aller Spielbahnen die wenigsten Würfe benötigt hat, der hat natürlich gewonnen. Disc-Golf fasziniert viele Altersklassen und Könnensstufen, denn der schnelle Lernerfolg bringt bereits zu Beginn großen Spaß. Finanziell ist diese Sportart im Vergleich zum klassischen Golfsport sehr attraktiv. Mit 25,- € kann man schon ins Spielgeschehen eingreifen. | ![]() |
Wer jetzt auch Lust bekommen hat diese faszinierende Sportart auszuprobieren, der kann sich unter www.discgolf.de informieren.
E I N R A D
„Beeil dich. Du bist spät dran!“ Leicht verschlafen mache ich mich auf dem Weg nach Steglitz, um dem Einradhockeytraining des Circulum e.V. Berlin beizuwohnen. Der Weg zur Sporthalle führt durch ein idyllisches Wohngebiet. Die Einfamilienhäuser strahlen gepaart mit den liebevoll angelegten Gartenanlagen eine angenehme Ruhe aus.
Kein Chaos, sondern ein attraktiver Spielfluss
Ein Höchstmaß an Kontrolle und Präzision
Wenig später findet die kontrollierte Spielweise in einer weiteren Trainingseinheit ihre Erklärung. Auf das „Und los!“ von Florian sprinten die Einradler mit dem Ball am Schläger auf aneinander gereihte Hütchen zu, umkurven diese, um das Ganze mit einem Sprint über knapp 15 m abzuschließen.
Im Anschluss folgt ein zweites Spiel, bis das Training schließlich nach zwei Stunden beendet wird. Kurz darauf verlasse ich, um eine faszinierende Erfahrung reicher, die Halle in Richtung S-Bahnhof.
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Viele sind fasziniert vom Einradhockey Ich erreiche die Sporthalle einer Grundschule in Steglitz, einige Einradler sind bereits vor Ort. Es ist faszinierend zu beobachten, dass Einradhockey ein generationen- bzw. geschlechterübergreifender Sport zu sein scheint. Von der neunjährigen Schülerin bis zum 40-jährigen Hobbysportler ist hier nahezu jede Altersgruppe vertreten. Florian, der Leiter des Trainingsbetriebs, verteilt die Aufgaben für den Aufbau des Spielfeldes. Nachdem dieser abgeschlossen ist, setze ich mich auf einen Turnkasten hinter den in den Hallenecken positionierten Bänken, die zweckmäßig zu Banden umfunktioniert wurden. |
Kein Chaos, sondern ein attraktiver Spielfluss
| Schon in den ersten Minuten komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Hatte ich nach den ersten Rechercheergebnissen ein eher chaotisches Spielgeschehen erwartet, belehren mich die Aktiven des Circulum e.V. nun eines Besseren. Mit träumerischer Sicherheit finden die Bälle ihren Weg in die Schläger der Mitspieler. Die Art und Weise wie die Spieler ihre Einräder manövrieren ist unglaublich imponierend. Bei hohen Geschwindigkeiten stellen abrupte Richtungswechsel ebenso wenig ein Problem dar, wie der Sprung über des Gegners Schläger. | ![]() |
Ein Höchstmaß an Kontrolle und Präzision
Wenig später findet die kontrollierte Spielweise in einer weiteren Trainingseinheit ihre Erklärung. Auf das „Und los!“ von Florian sprinten die Einradler mit dem Ball am Schläger auf aneinander gereihte Hütchen zu, umkurven diese, um das Ganze mit einem Sprint über knapp 15 m abzuschließen.
Im Anschluss folgt ein zweites Spiel, bis das Training schließlich nach zwei Stunden beendet wird. Kurz darauf verlasse ich, um eine faszinierende Erfahrung reicher, die Halle in Richtung S-Bahnhof.
C A S T I N G
Es gibt Menschen, die stehen auf dem Rasen und angeln. Ja, sie haben richtig gelesen. Denn Wasser ist weit und breit nicht zu sehen. Mit der Angel werden auch keine Fische gefangen. Es geht damit auf Punktejagd.
Casting! Eine Sportart, die im Schatten steht und doch fasziniert. Doch was ist Casting genau?
Die Ziele befinden sich auf einer Rasenfläche
Zehn Würfe mit unterschiedlichen Techniken
Dabei wird eine 3x3 Meter große, rechteckige Plane auf den Rasen gespannt und in die Mitte eine Runde Holzplatte gelegt. Um diese Platte herum sind weitere vier Ringe abgebildet, die von innen nach außen immer größer werden. In der Mitte gibt es zehn, außen zwei Punkte. Jeder Sportler hat zehn Würfe, die mit unterschiedlichen Techniken absolviert werden müssen. Gewonnen hat derjenige, der am Ende die meisten Punkte hat.
Casting! Eine Sportart, die im Schatten steht und doch fasziniert. Doch was ist Casting genau?
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Die Wurzeln des Castingsports liegen schon weit zurück. Man ist sich uneins, ob die Anfänge in England oder Amerika ihren Ursprung haben. Mitte des 19. Jahrhunderts begann der Sport sich zu entwickeln. Anfangs noch als „Aufwärmübung“ für das Angeln gedacht, wurde daraus schnell Zielwerfen nach Punkten. Kurios ist, dass der Sport nur an Land betrieben wird. Er basiert aber auf den Wurftechniken des Angelsports. |
Die Ziele befinden sich auf einer Rasenfläche
| Es wird oft in privaten Runden oder in Angelvereinen gespielt. Viele Angler sehen es auch als Wurftraining. In insgesamt neun Disziplinen kann sich der Castingsportler aber auch bei großen Turnieren, wie den Deutschen Meisterschaften beweisen. Einfach gesagt, werden mit einem Gewicht auf verschiedene Ziele geworfen, die sich auf einer Rasenfläche befinden. Der Caster steht zwischen 8m und 20m vom Ziel entfernt und versucht es mit unterschiedlichen Wurftechniken zu treffen. Auch nach Weite kann geworfen werden. Bis zu 100m erreichen manche Sportler. Die jedoch bekannteste und üblichste Disziplin ist das so genannte „Arenberg“ oder auch Disziplin Nr.3 „Gewicht Präzision“ genannt. Arenberg ist die am häufigsten gespielte Disziplin der Trockenangler. | ![]() |
Zehn Würfe mit unterschiedlichen Techniken
Dabei wird eine 3x3 Meter große, rechteckige Plane auf den Rasen gespannt und in die Mitte eine Runde Holzplatte gelegt. Um diese Platte herum sind weitere vier Ringe abgebildet, die von innen nach außen immer größer werden. In der Mitte gibt es zehn, außen zwei Punkte. Jeder Sportler hat zehn Würfe, die mit unterschiedlichen Techniken absolviert werden müssen. Gewonnen hat derjenige, der am Ende die meisten Punkte hat.
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